Kfz-Sachverständigenbüro S.Glaser in Halle/Saale
Kfz-Sachverständigenbüro S.Glaser in Halle/Saale

Definition einzelner Fachbegriffe:

 

 

 Was ist ein Verkehrsunfall?

 Ein Unfall ist ein plötzlich von außen unmittelbar mit mechanischer Gewalt einwirkendes Ereignis.

Was ist ein wirtschaftlicher Totalschaden?

 Der Begriff "wirtschaftlicher Totalschaden" wird verwendet, wenn ein verunfalltes Fahrzeug aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr repariert werden kann bzw. nicht mehr repariert werden darf.
Die Grenze, ab wann ein Fahrzeug ein wirtschaftlicher Totalschaden ist, wird vom Kfz-Sachverständigen oder dem Sachbearbeiter des Versicherers festgelegt.

Was ist ein technischer Totalschaden?

 Ein technischer Totalschaden kommt dann zum Tragen, wenn das Fahrzeug zum Wiederaufbau nicht mehr geeignet ist.

Was ist ein Altschaden/Vorschaden?

 Als Altschaden wird ein Schaden an einem Fahrzeug bezeichnet, der augenscheinlich für den Besitzer oder den Kfz-Sachverständigen erkennbar ist. Er ist ein Schaden der in der Vergangenheit nicht repariert wurde.
Beispiele für einen Altschaden können sein: Hagelschaden, gerissener Stossfänger, eingedrückter Kotflügel. Unter Vorschäden versteht man instand gesetzte Schäden am Fahrzeug. Alt- und Vorschäden üben im Gutachten Einfluss auf dem Wiederbeschaffungswert, auf den Restwert, auf die Wertminderung und in der Höhe der Schadenskalkulation.

Was ist ein Bagatellschaden?

 

 Als Bagatellschaden wir ein Schaden an einem Fahrzeug bezeichnet, dessen Repaturkosten gering sind. Je nach Gericht liegt die obere Grenze der Reparaturkosten für einen Bagatellschaden bei etwa 750,- Euro.
Der Geschädigte bei einem Hafpflichtschaden hat diese Grenze zu berücksichtigen, da bei einem vorliegenden Bagatellschaden in der Regel nur ein gering kostenintensiver Kostenvoranschlag eines Kfz-Sachverständigen vom gegnerischen Haftpflicht-Versicherer übernommen wird.

Was versteht man unter dem Wiederbeschaffungswert?

 

 Der Wert eines unfallbeteiligten Fahrzeuges am Tag des Verkehrsunfalles - zeitlich unmittelbar vor der Kollision - wird als Wiederbeschaffungswert bezeichnet.
Die Ermittlung der konkreten Euro-Zahlenwerte wird vom Kfz-Sachverständigen durchgeführt.
Der Sachverständige betrachtet hierzu den Gebrauchtwagenmarkt und setzt zudem spezielle Fahrzeug-Bewertungsprogramme ein und erhält schließlich den Wert, welchen der Fahrzeugbesitzer aufwenden muss, um ein gleichwertiges und gleichartiges Ersatzfahrzeug bei einem seriösen Händler seines Vertrauens zu erwerben.

Was ist die fiktive Abrechnung?

 

 Die Abwicklung eines Schadenvorganges auf der berechneten Basis eines Schadengutachtens oder eines Kostenvoranschlages wird als fikive Abrechnung bezeichnet. Hier muss das beschädigte Fahrzeug nicht repariert werden, weil die tatsächlichen oder etwaigen Reparaturkosten bei der Abwicklung des Vorganges nicht mit einbezogen werden.
Diese Abrechnungsvariante kann beim Haftpflichtschaden-Schaden und beim Kaskoschaden angewendet werden.
(fiktiv: erdichtet, erdacht)

Was ist der Restwert?

 

 Der Begriff "Restwert" wird im Bereich des Haftpflicht-Schadens und des Kaskoschadens verwendet und entspricht dem Wert, der für das jeweilige verunfallte und noch nicht wieder reparierte Fahrzeug erzielt werden kann.
Die Ermittlung der konkreten Euro-Zahlenwerte für diesen Restwert wird vom Kfz-Sachverständigen durchgeführt. Hierzu bietet dieser den Unfallwagen am Markt an und notiert später die für den Unfallwagen gebotenen Eurowerte in sein Gutachten


Was ist die merkantile Wertminderung?

 Der merkantile Minderwert ist eine Schadenersatzposition beim Haftpflicht-Schaden.
Ein unfallrepariertes Kfz erzielt in der Regel ein geringeren Verkäufserlös, als ein unfallfrei betriebenes Kfz.
Die meisten Kaufinteressenten wollen für ein ehemals unfallbeschädigtes Kfz weniger bezahlen, etwa weil sie eine erhöhte Reparaturanfälligkeit erwarten.
Der Kfz-Sachverständige trifft die Entscheidung ob ein merkantiler Minderwert ansetzbar ist und legt die Höhe zahlenmäßig fest.
(merkantil: kaufmännisch)

Was ist die Nutzungsausfallentschädigung?

 Die Nutzungsausfallentschädigung ist eine Schadenersatzposition und steht dem Geschädigten  etwa nach einem Verkehrsunfall zu, geltend für den Bereich Haftpflichtschaden.
Anstelle der Anmietung eines Ersatzwagens / Mietwagens kann ein Geschädigter sich von der gegnerischen Haftpflichtversicherung die Nutzungsausfallentschädigung erstatten lassen, für den Zeitraum der entgangenen Nutzung seines eigenen beschädigten Kraftfahrzeuges.
Der Zeitraum der entgangenen Nutzung kann auf die Dauer der Reparatur des Unfallschadens oder die Dauer Wiederbeschaffung eines Ersatzfahrzeuges ( z.B. bei wirtschaftlichen Totalschaden oder technischen Totalschaden) abgestellt werden.
Die Kostenhöhe der Entschädigung pro Ausfalltag wird in der Regel vom  beteiligten  Kfz-Sachverständigen oder dem  involvierten  Rechtsanwalt  genau bestimmt.
(übliche Abkürzung: NA-Entschädigung)

Was ist das Integritätsinteresse?

 Mit Integritätsinteresse wird das Interesse einer Person am Erhalt ihres Fahrzeuges bezeichnet.
Der Geschädigte muss sein Integritätsinteresse nachweisen, indem er das Fahrzeug nach der Reparaturdurchführung mindestens sechs Monate weiter nutzt und nicht veräußert.



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Sebastian Glaser
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